| Die bekanntesten Heiligen des Monats November sind: der heilige Martin,die Märtyrerin Cäcilia und die Nothelferin Katharina. Wenn Sie das Thema "Heilige" interessiert, werfen Sie auch einen Blick in unseren Buchshop. Hinterglasbilder oder Holzschnitzereien zu den Heiligen finden Sie in unserem Online-Shop. |
| Martin |
Hlg. Martin
Bischof, 11.November geboren: um 316 in Sabaria
Martin wurde 316 in Sabaria in Pannonien
(heute Szombathely, Ungarn) als Sohn eines röm. Tribunen aus Pavia
geboren. Er wurde in Pavia erzogen und trat mit 15 Jahren in die röm.
Armee ein, wo er Gallien unter der Garde von Kaiser Constantinus II. (324-361)
diente. In diesen Jahren spielte die berühmte Szene seiner Wohltätigkeit,
als er am Stadttor von Armenien seinen Soldatenmantel mit einem frierenden
Bettler teilte. Er ließ sich mit 18 Jahren taufen und verließ
ein Jahr später die Armee. Er wurde Schüler des Bischof Hilarius
von Poitiers und ging dann in seine Heimat, um seine Eltern zu bekehren.
Die Arianer leisteten aber großen Widerstand. Daher zog er sich als
Einsiedler auf die Insel Gallinaria bei Genua zurück. Um 360 ging
er wieder nach Poitiers und traf dort Hilarius, der gerade aus dem Exil
zurückgekehrt war. 361 gründete er in Liguge eine Einsiedlerzelle,
die sich bald zum ersten Cönobiterkloster des Abendlandes entwickelte.
371 wurde er vom Volk zum Bichof von Tours ausgerufen. In der Nähe
von Tours gründete er um 375 das Kloster Marmoutiers, eine Schule
für künftige Missionare und Bischöfe, wohin er sich gern
immer wieder zurückzog. Er widmete sich der Missionierung der noch
weitgehend heidnischen ländlichen Gebiete Galliens. Er predigte auch
in Paris, wo er einen Leprakranken heilte. Martin setzte sich sehr für
Priscillianus ein. Priscillianus war Begründer und Wortführer
einer religiös-aszetischen Bewegung, die überall heftigste Emotionen
für und gegen ihn wach rief. Bischof Martin konnte seine Hinrichtung
in Trier 385 nicht verhindern. Vielmehr zog er sich durch seine Berühmtheit
als Wundertäter, seine aszetische Strenge und seinen unerbittlichen
Gerechtigkeitssinn gegenüber Priscillianus und seine Anhänger,
wachsende Feindschaft zu, sogar unter seinem eigenen Klerus. Martin starb
auf einer Seelsorgsreise zu Candes am 8.11.397. Zu seinem Begräbnis
in Tours strömten riesige Menschenmengen zusammen.
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| Cäcilia |
Märtyrerin, 22.November
geboren: um 200 in Rom
Die Cäcilienlegende erzählt, daß das Mädchen
dem röm. Geschlecht der Cäcilier entstammte und sich schon als
Kind heimlich mit Jesus Christus verlobt habe. Zu jener Zeit bedeutete
Christsein ständige Lebensgefahr, da die Herrscher brutale Christenverfolgungen
angeordnet hatten. Cäcilia mußte auf Anordnung ihre Eltern hin
einen heidnischen Jüngling namens Valerianus heiraten. In der Hochzeitsnacht
gestand Cäcilia ihrem Mann, daß sie ewige Keuschheit gelobt
hatte und erklärte, der Engel des Herrn stünde ihrer Reinheit
beiseite. Als Valerianus verlangte, den Engel sehen zu dürfen entgegnete
Cäcilia, daß er dies dann dürfe, wenn er sich vom Papst
taufen ließe. Valerius kam dieser Aufforderung nach und als er zurückkehrte,
erblickte er seine junge Frau, wie sie gerade von einem Engel Rosen entgegen
nahm. Von diesem Erlebnis war Valerianus so ergriffen, daß er bald
einer der eifrigsten Christen war und auch noch seinen Bruder Tiburtius
bekehrte. In der Folgezeit kümmerten sich Cäcilia, Valerianus
und Tiburtus Tag und Nacht um die verfolgten Christen in Rom. Auf Befehl
des Präfekten Almachius wurden Valerianus und Tiburtus verhaftet und
enthauptet. Auf der Suche nach Besitztümern der beiden Märtyrer
stieß der Präfekt auf Cäcilia, die sich ihm unerschrocken
in den Weg stellte. Daraufhin ließ er die junge Frau in ihrem Haus
n kochendes Wasser setzen, um sie ebenfalls zu töten. Doch das siedende
Wasser konnte Cäcilia nichts anhaben. Entsetzt über dieses Wunder
ordnete der Präfekt die Enthauptung Cäcilias an. Dreimal zog
der Henker das Schwert, dreimal überlebte Cäcilia. Schwer verwundet
lag Cäcilia noch drei Tage in ihrem Haus und starb schließlich.
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| Katharina |
Märtyrerin, 25. November
geboren: 3. Jhd. in Alexandria,
Ägypten
Patronin der Mädchen, Jungfrauen und Ehefrauen; Lehrer Studenten und Schüler; der Redner; aller Berufe , die mit Rädern und Messern zu tun haben; der Anwälte und Notare; der Schneider; bei Zungenleiden und Migräne; zur Auffindung von Ertrunkenen; Nothelferin Der Legende nach war Katharina eine hochgebildete und kluge Jungfrau von 18 Jahren und besiegte die 50 von Kaiser Maximus berufenen heidnischen Philosophen in der Disputation über die Wahrheit des Christentums. Daraufhin sollte sie den Götzen opfern, was sie standhaft verweigerte. Da ließ sie der Kaiser mit Ruten schlagen und in einen finsteren Erker werfen, wo sie aber von Engeln wunderbar genährt und gepflegt wurde. Nach 12 Tagen wurde sie von der Kaiserin befreit, doch der erzürnte Kaiser verurteilte Katharina zum Tode durch Rädern. Als man sie zur Marter führte, zerschlug ein Engel das Marterrad mit den scharfen Eisenspitzen. Die Kaiserin hatte dies vom Fenster aus mit angesehen und bekannte sich als Christin. Auch Porphyrus, der Gefängniswärter Katharinas, und viele Soldaten legten Zeugnis für Christus ab. Da wurden sie alle gemartert und enthauptet. Aus dem Leib Katharinas floß Milch statt Blut. Engel trugen ihren Leichnam zum Berg Sinai, wo man ihn bestattete. Über ihrem Grab entstand ein Kloster, das Katharinenkloster. Darstellung: mit zerbrochenem Rad
und Buch
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